Theater "Oskar"

Theater gegen Mobbing  -  „Oskar“ war ein voller Erfolg

In diesem Jahr hatte die Mittelschule Burgthann unter der Leitung der Lehrkräfte Claudia Hofmann und Kerstin Ortner wieder eine Schulspiel-Gruppe formiert. Die Gruppe bestand aus Schülern der 5. bis 10. Jahrgangsstufe, was es anfangs schwierig machte, ein geeignetes Stück für diese unterschiedlichen Altersgruppen zu finden. Man kam dann aber zu dem Schluss, dass es wohl ein Stück sein sollte, in welchem zahlreiche Kinder und Erwachsene vorkommen. Dazu schuf man eine Schul-Szenerie.

Der Schüler Oskar wurde viele Jahre von seiner Mutter unterrichtet, da seine unzähligen Operationen einen Schulbesuch unmöglich machten. Nun musste er aber integriert werden und da sein Aussehen noch immer nicht normal war, hatte er große Schwierigkeiten mit den Mitschülern auszukommen. Alle hielten Abstand von ihm, da sie Angst hatten, er könne etwas Ansteckendes haben. Der Rektor der Schule beauftragte ein paar Kinder, sich um ihn zu kümmern, was aber nicht gelang, da sich Oskar eher hintergangen fühlte, weil es keine echte Freundschaft war. Irgendwann wendete sich schließlich das Blatt und Oskar fand doch noch echte Freunde. Auch die, die anfangs Abstand hielten, besannen sich eines Besseren und freundeten sich zuletzt im Happyend mit Oskar an.

Über ein halbes Jahr lang mussten die Texte, die zum Teil sehr lange Monologe enthielten, eingeübt und schauspielerisch umgesetzt werden. Das Technik-Team, unter der Leitung von Patrick Ross, sorgte für den passenden Ton und das richtige Licht. Die „Schulhaus-Verschönerungsgruppe“ von Frau Ute Schultheis gestaltete die Bühne.

Es fanden insgesamt drei Aufführungen statt. Zwei schulinterne für die Grundschule und die eigene Mittelschule. Der Höhepunkt war jedoch die gut besuchte öffentliche Aufführung, die - unterstützt vom Förderverein der Mittelschule Burgthann - zu einem erfolgreichen kulturellen Event in der Gemeinde wurde.