Black & White

Black & White trommelt und tanzt für Afrika

Mit einem „Jambo! HakunaMatata?“ in Suhaeli, „Hallo, wie geht es euch?“, wurden 195 Schüler/innen von fünf afrikanischen Musikern in der Aula der Mittelschule überrascht. Nicht lange standen sie still und schauten. Schnell entstand eine Polonaise, die sich wippend und schunkelnd durch die Aula der Mittelschule Burgthann schlengelte. Der Funken war schnell übergesprungen.

 

In vier Räumen beim Tanz, Trommeln, bei Gesang und Information, sollten die Schüler/innen an diesem Tag etwas von der Armut und Lebensweise der Menschen  in  Afrika erfahren und trotz der erschütternden Berichte ganz viel Spaß dabei haben. Erlernt wurden unter anderem afrikanische Tänze sowie afrikanische Lieder und Trommelrhythmen. Und hier war Mitmachen angesagt. Schon bei dem Auftaktkonzert der fünf Afrikaner und dem Leiter der Gruppe, dem Journalisten Wolfgang Lieberknecht, tanzten und sangen alle in der Aula zu dem Gesang und den Rhythmen der Trommeln. Danach lernten die Schüler/innen selbst diese afrikanischen Lieder zu singen, dazu zu tanzen und zu trommeln. Die Gruppe hatte dazu z.B. 60 Djembas, das sind afrikanische Trommeln, die mit der Hand geschlagen werden, mitgebracht.


Die Polonaise bildete den Höhepunkt des ersten Teils des Projekttages, bevor Eunice und Wolfgang Lieberknecht eine Präsentation über Afrikas Geschichte, die Flüchtlingsproblematik und die Auswirkungen der Klimaerwärmung zeigten. In Bildern, Grafiken und Videos schlugen dieLehrerin und der Journalist einen Bogen von einem farbenfrohen, aufstrebenden Kontinent bis hin zur extremen Armut und Ausbeutung.

Die Ausstrahlung und der Umgang der Musiker erzielte eine harmonische, konzentrierte und begeisterte Mitarbeit an den Themen. Über der ganzen Schule schwebte ein Hauch von Afrika: Von den schönen Klängen und Rhythmen, aber auch von den Problemen und Nöten. So mischten sich ernste und lustige Töne an diesem Tag, harte Fakten zum Nachdenken und afrikanische Kultur zum Mitmachen. Anschaulicher und unterhaltsamer kann man Schülern die zahlreichen Facetten Afrikas nicht näher bringen.

Sigrid Schuster